Bio versus „konventionell“

Wenn wir konventionelle und biologische Landwirtschaft vergleichen finden wir kaum Unterschiede. Der Einsatz von Maschinen und Energieaufwand ist derSelbe. Es gibt keine Bio-Traktoren und gleich in welcher Art Landwirtschaft Diesel verwendet wird, Diesel ist Diesel. Der Aufwand an Arbeit ist, da auf die gleiche Art und Weise gewirtschaftet wird, praktisch ident. Ein Bio-Landwirt verbringt ähnlich viel Zeit im Traktor, im Stall oder sonst wo.

Der wahrscheinlichste Unterschied zwischen den beiden Landwirtschaftsformen ist die Giftigkeit. Wahrscheinlich ist biologische Landwirtschaft weniger giftig. Konventionelle Landwirtschaft hat nach 3 – 4 Generationen praktischer Anwendung den historischen Beweis erbracht, daß sie für Mensch und Umwelt = dessen eigener Lebensraum, desaströs ist. Das historische Ergebnis biologischer Landwirtschaft wird in etwa gleich sein. Unterschiede wird es in der Ausdrucksform menschlicher Erkrankungen geben und einer entschleunigten Zerstörung des Ökosystems. Unterm Strich wird das Ökosystem aber weiterhin zerstört und die Menschen bleiben und werden krank. Der Innovationsgehalt biologischer Landwirtschaft ist also sehr gering.

Anzumerken ist, daß die heute biologisch genannte Landwirtschaft nichts mehr mit dem ursprünglichen Gedanken vom organischem Miteinander Mensch : Umwelt gemeinsam hat. Ebenfalls anzumerken ist, daß der Begriff „konventionell“, zu deutsch „üblich, althergebracht“ auf eine organische Landwirtschaft zuträfe. Verwendet wird er aber für die, keine 150 Jahre alte, industrialisierte Form der Landwirschaft.

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