Blackout – das Netz ist fragiler als man glaubt

Ein Blackout – ein plötzlicher, überregionaler und länger andauernder Strom- und Infrastrukturausfall – ist kein gewöhnlicher Stromausfall, den schon viele von uns erlebt haben. Bei diesem Szenario ist ein zeitgleicher Ausfall der Stromversorgung in weiten Teilen Europas zu erwarten. Dieser passiert innerhalb weniger Sekunden und ohne jegliche Vorwarnung. Die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung kann Stunden, wenn nicht sogar Tage dauern. Aber nicht nur das, mit diesem Stromausfall fallen zeitnah auch so gut wie alle anderen lebenswichtigen und stromabhängigen Infrastrukturen (Transport, Kommunikation, Versorgung, Wasser, etc.) aus bzw. stehen nur mehr mit einer eingeschränkten Funktionalität zur Verfügung. Ein derart weitreichendes Ereignis können wir uns kaum vorstellen, da wir so etwas noch nicht erlebt haben, aber: Wären Sie und Ihre Familie, Ihre Gemeinde oder Ihr Unternehmen auf ein solches Ereignis vorbereitet?

Anstelle von Wahlkampf – Frieden

Das Alternativprogramm zu Wahl und Kampf:
Ann Wright, Eugen Drewermann, und Daniele Ganser über Frieden.

Ann Wright, Oberst in der US Armee die 2003 selbige verließ,
Eugen Drewermann, ein Mensch dessen Existenz schwer zu glauben ist und
Daniele Ganser, ein Historiker mit Einfluß auf die Gegenwart

ad. Frieden
Daniele Ganser erzählt ab 1:36:10  seine Erfahrung der grundlegendsten Friedenstechnik überhaupt, dem Frieden im Inneren. Wer sich dabei schwer tut findet weltweit Hilfe in zahllosen Vipassana Zentren. Wer sich mit Vipassana schwer tut, findet die Technik in vielen, fast allen bekannten, religiösen Traditionen. Und wer sich mit Religion schwer tut – die Technik hat nichts mit Religion zu tun aber viel mit Mensch sein.

Grundofen + Raketenofen = Raketengrundofen: Die Brenneinheit

Creative Commons Lizenzvertrag
Der Raketengrundofen von systains.org ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

 

Erklärung von Funktion und Aufbau der Brenneinheit des Raketengrundofens.
Das Design ist eine Synergie aus alter und ganz alter Ofentechnik nämlich Rocket stove und Grundofen. Wesentlicher Witz des Designs ist die Gewinnung von Wärme durch eine effiziente Nutzung und Verbrennung von Holz.

Brenner, Kühl- / Heizrippen und Hülle sind aus 3mm starken Schwarzblech gefertigt, Das d=15cm Steigrohr ist ein standard 2mm Ofenrohr. Die Ummantelung des Ofenrohres ist 1mm Schwarzblech. Die Neigung des Ofenrohrs ist 10 Grad.
Die Vermiculitteplatten haben eine Stärke von 3cm, die Schamotteplatten sind ebenfalls 3cm stark. Die Stirnplatte und Tür sind aus 4mm gebläuten Schwarzblech gefertigt, die Luftklappe ist 2mm stark.

Ein Gedanken zur Nachhaltigkeit: Mit einem Küchenofen dieser Art kann man mit ein und der selben Energie, während man kocht, backen, Warmwasser erzeugen und das Haus heizen. Bedeutet: Die alte Lösung, verbunden mit den „neuen“ Möglichkeiten aus Zentralheizung und Solarthermie, ist konkurrenzlos effizient.

 

Teilleistungstraining einmal anders… Kekse backen!

Kekse backen mit Goldkeim Mehl

Für Kinder (mit und ohne „Teilleistungsschwächen“) von 5 – 10 Jahre
Geübt werden Körperschema, taktile und sinnliche Wahrnehmung,
motorische Feinabstimmung, Raumlage und zusätzlich
lesen, schreiben und rechnen.

Ort: Reichergasse 131, 3411 Weidling
Zeit: 15:00 – 18:00
Datum: Dienstag 10. 12. und / oder 17. 12. 2013
Kosten: 65.- mit Jause und Kekse zum Mitnehmen
Alle Zutaten aus biologischen, vollwertigen Lebensmitteln und Goldkeim Mehl©

Kontakt/Anmeldung
0650/8608598
maria.schlatterbeck@systains.org

Mag. Maria Schlatterbeck
lebt in Klosterneuburg. Mann, drei Kinder, Hund, Katzen, Hühner, Obst-
und Gemüsegarten, kocht und bäckt gern. Viele Jahre in
heilpädagogischen Arbeitsfeldern und Fortbildung tätig. Seit einiger
Zeit freiberufliche Psychologin mit Schwerpunkt Kinder, Erziehungs- und
Lebensberatung;  Klärung, Lösung, Unterstützung mit dem Ziel subjektive
Zufriedenheit und Lebensqualität zu erreichen.
Veränderungsprozesse begleiten.

Themen: Schöpferische Kreativität entdecken und erweitern, das Leben
selbst gestalten. Neues ausprobieren, Bewährtes behalten, Sichtweisen
verändern.

Osho wieda Weihnachten: Backwahn!

Osho wieda Weihnachten

Lebkuchen und Wirklichkeit
Lebkuchen ist ein haltbares, erwärmendes und antibiotisches Softkeksbrot, Wirklichkeit ist etwas höchst Individuelles. In beiden Fällen ist es gut zu wissen wie man es macht.
Ein Wochenende rund um artgerechte Eigenhaltung, Genuß in schöner Gegend und gelegentlichen Gesprächen über Wirklichkeiten.

Eine Einladung von
Michael Franz Reinisch und
Maria Schlatterbeck

Organisatorisches

Zeit
Von Samstag 14. 12. 2013 zw. 9:30 und 10:00
bis Sonntag 15. 12. 2013 ca. 17h
Kosten
330.- inkl. Essen & Übernachtung
Ort
Apfelweberhof
Watzmanns 7
3922 Watzmanns
www.apfelweberhof.at
Anmeldung
bis 7. Dezember 2013
email: auszeit@systains.org

Das instant Hügelbeet

No-dig-gardening heißt soviel wie nicht-(um)grab-gärtnern und damit ist auch gleich das Wesentlichste gesagt. Man muß nicht graben. Was man tut ist ca. 10cm dicke Schichten von organischem Material wie Stroh, Heu, Laub usw. mit einer ebenso dicken Schicht Erde zu bedecken. Darauf folgt wieder eine Schicht organisches Material und wieder Erde und weil es so fein ist macht man das Ganze nocheinmal. 3 x 3.
Jede der Schichten wird gut gewässert und zu guter Letzt wird das so entstandene Hügelbeet gemulcht.
Wird ein Beet dieser Art auf der Erde gemacht kommt zu unterst eine 2-3 lagige Schicht aus gut gewässertem unbedruckten Karton.
In diesem Beitrag aber will ich darauf hinweisen, daß eine Beetkonstruktion dieser Art auch auf versiegelten Flächen möglich ist und ausgezeichnet funktioniert. Hier im Bild wurde das Beet auf einer alten Betonplatte, einem ehemaligen Mistplatz aufgebaut.

huegelbeet_2

Das selbe Beet ein paar Stunden später 😉
huegelbeet

Die Methode hat gleich mehrere Vorteile:

  1. Der Beton fungiert als Wärmespeicher
  2. es ist äußerst pflegeleicht
  3. die versiegelte Fläche wird „entsiegelt“
  4. es gibt jede Menge zu essen.

Anstatt also versiegelte Flächen rückzubauen um an deren Stelle Beete anzulegen, was schwerste körperliche Arbeit ist und jede Menge Transport bedingt kann das Beet einfach auf der Fläche angelegt werden. Und hat zusätzlich den Vorteil des Wärmespeichers.
Das Wachstum der Pflanzen ist außerordentlich gut!
Die Konstruktion speichert Wasser an sich schon sehr gut und hat zusätzlich noch einen Bewässerungsschlauch eingearbeitet. Die dicke Mulchschicht bewahrt vor Austrocknung und läßt kaum Beikreuter aufkommen. Kommen sie trotzdem sind sie ganz leicht auszureißen und werden dem Mulch hinzugefügt.
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Für Regenwürmer ist ein Beet dieser Art ein Paradies und es haben sich in kürzester Zeit Ohrenschlürfer, diverse Spinnen und Erdkröten eingefunden.
Kurzum: Ein Beet dieser Art ist eine gute Sache!

Das Feld

Das Leben von Masanobu Fukuoka hat Emilia Hazelip in ihrem gärtnerischen Tun inspiriert und beiden gemeinsam ist es zu verdanken, daß heuer auf den systains – Latifundien das Leben sprießt und gedeiht.

feld

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht nach allzu viel aussieht grenzt es dennoch an ein Wunder. Weil, das heurige Jahr bescherte Spätfrost, 3 x Hagel, eine recht beeindruckende Überschwemmung und Schneckeninvasionen mit einhergehender anhaltender Trockenheit. Trockenheit die so trocken ist, daß das Gras verbrannte (etwas für das Waldviertel unübliches) und der nackten Erde Risse bescherte das man glauben könnte in Afrika zu sein. Oder im Marchfeld.
Die Umstände summiert ergeben das Wunder.

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Für das erste Jahr ist das Experiment trotzdem ein Erfolg denn: Das Feld nährt bereits mehr als eine Person.

Nackte Erde ist des Wassers Tod
Die Mulchschicht spendet Leben. Trotz der sengenden Hitze blieb die Erde unter der Mulchschicht recht lange feucht, verhärtet ist sie nach wie vor nicht. Und das nach 6 Wochen himmlischer Glut ohne nennenswerten Regen. Das ist sehr beeindruckend zu erleben! Weiters beeindruckt die Fauna des Feldes – beim nächtlichen Schneckenklauben sind sich mondende Regenwürmer, Ohrschlürfer, Erdkröten, Frösche, Grillen und Spinnen zu beobachten. Und zwar in großer Zahl! Es hat sich ein Habitat gebildet, ein erfreulicher Mikrokosmos. Und die Nacktschnecken gaben Anlaß zur Entwicklung meditativer Gleichmut.
Die Wildpflanzen, vulgo Unkraut blieben weitgehend aus, im Vorjahr war um diese Zeit das Feld bereits wieder Wiese und die Jungpflanzen waren den „Kräutleins“ hoffnungslos unterlegen. Heuer ist ein beiläufiges Zupfen ausreichend wodurch das Kraut zeitgleich zum Mulch wird und den Kreislauf festigt. Sichtlich lebt es sich gut auf dem Feld.

Das ist der Zeitpunkt um Emilia, in entzückend spanisch / französischem Englisch, erzählen zu lassen:

Im Unterschied zu Emilias Anleitung wurde die Kartonschicht bis auf die Wege wieder entfernt. Zwar war sie zu Beginn angebracht worden, bewährt aber hat sie sich aber nicht. D.h. bewährt hat sie sich schon: Für die Nacktschnecken. Nachdem dieses Refugium entdeckt und entfernt war konnte die spanische Invasion eingedämmt werden. Ohne den Karton hat nun auch die Direktsaat erfreulich gut zu wachsen begonnen: Karotten, rote Rüben, Borretsch, Ringelblumen, Radieschen … wachsen, daß es eine Freude ist.
Das ist soweit der Status.

hut

Rosen vermehren

Eine schrecklich einfache Sache!
Die verblühte Rose auf ca. 30cm abschneiden…
1

… Blüte, Stacheln und das Laub bis auf 2-3 Blätter entfernen…

2

… und in einen Blumentopf stecken.
Die Erde feucht halten und nicht in die pralle Sonne stellen – was aber irgendwie eh klar sein sollte.

3

Ca. 1/3 der Rosen kommt durch daher 3 Stecklinge pro Topf.Nach ein paar Monaten können die Rosen verpflanzt werden.
Mehr isses nicht – gutes Gelingen & viel Freude