The Street Store

In jedem Land gibt es viele Menschen denen vieles fehlt.
Und ebenso gibt es in jedem Land Menschen, die Dinge besitzen die sie nicht brauchen.
Die Frage ist: Wie hilft man beiden?
Eine genial einfache Lösung bietet das im Jänner 2014 gegründete opensource ProjektThe Street Store„.

The Street Store sind Poster auf der Straße. Wer Kleidung hat die er nicht braucht kann sie hinbringen damit sie jemand bekommt, der sie braucht. Mehr ist es nicht.
Großartig!

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Bio, das weitergeht, ist systains

Konventionelle Landwirtschaft hat nach ~150 Jahren praktischer Anwendung den Beweis erbracht, daß sie für Mensch und Umwelt eine Katastrophe ist. Will man die Artenvielfalt von Fauna und Flora nachhaltig reduzieren und die eigene Art aussterben lassen ist konventionelle Landwirtschaft das Mittel der Wahl. Das historische Ergebnis biologischer Landwirtschaft wird in etwa gleich sein. Vielleicht eine Idee langsamer.

Weil, vergleichen wir konventionelle und biologische Landwirtschaft finden wir kaum Unterschiede. Der Aufwand an Arbeit ist, da auf die gleiche Art und Weise gewirtschaftet wird, praktisch gleich. Der Einsatz von Maschinen und Energieaufwand ist der selbe. Es gibt keine Bio-Traktoren und gleich in welcher Art Landwirtschaft Diesel verwendet wird, Diesel bleibt Diesel. Pflanzenöl als Treibstoff ist, aufgrund des enormen Bedarfs an Anbauflächen, keine Alternative.

Der augenfälligste Unterschied zwischen den beiden Landwirtschaftsformen, ist das bisserl Weniger an Gift. Biologische Landwirtschaft ist eine Idee weniger giftig. Für die Umwelt, der Vorteil für den Menschen geht in der industriell-biologischen Nahrungsmittelindustrie wieder verloren. Das bedeutet, daß der primäre Unterschied zur konventionellen Landwirtschaft eine entschleunigte Zerstörung des Ökosystems ist, nicht aber eine Sanierung. Der Innovationsgehalt biologischer Landwirtschaft ist sehr gering.

Ein Nachsatz: Das Wort „konventionell“ bedeutet üblich, althergebracht. Den Begriff für die Landwirtschaft der letzten 150 Jahre zu verwenden ist anmaßende, historische Heuchelei. Auf biologische Landwirtschaft trifft konventionell aber auch nicht zu. Weil: Konventionelle Landwirtschaft ist ökologisch und zeichnet sich durch Kultivieren natürlicher Synergien aus.

Neuzugang im Psychotop

Ohne Dreck
Kein Lotus
seerose

Auch wenn es sich hierbei um eine ganz gewöhnliche waldviertler Seerose handelt und es also kein Lotus ist will ich die Möglichkeit nutzen an diese edle Wahrheit zu erinnern. Ohne Dreck – kein Lotus. Und nachdem es auf der Welt zur Zeit ganz fürchterlich viel Dreck gibt, tatsächlichen wie emotional- rationalen will ich mit diesem Beitrag zur Blüte inspirieren.

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Das instant Hügelbeet

No-dig-gardening heißt soviel wie nicht-(um)grab-gärtnern und damit ist auch gleich das Wesentlichste gesagt. Man muß nicht graben. Was man tut ist ca. 10cm dicke Schichten von organischem Material wie Stroh, Heu, Laub usw. mit einer ebenso dicken Schicht Erde zu bedecken. Darauf folgt wieder eine Schicht organisches Material und wieder Erde und weil es so fein ist macht man das Ganze nocheinmal. 3 x 3.
Jede der Schichten wird gut gewässert und zu guter Letzt wird das so entstandene Hügelbeet gemulcht.
Wird ein Beet dieser Art auf der Erde gemacht kommt zu unterst eine 2-3 lagige Schicht aus gut gewässertem unbedruckten Karton.
In diesem Beitrag aber will ich darauf hinweisen, daß eine Beetkonstruktion dieser Art auch auf versiegelten Flächen möglich ist und ausgezeichnet funktioniert. Hier im Bild wurde das Beet auf einer alten Betonplatte, einem ehemaligen Mistplatz aufgebaut.

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Das selbe Beet ein paar Stunden später 😉
huegelbeet

Die Methode hat gleich mehrere Vorteile:

  1. Der Beton fungiert als Wärmespeicher
  2. es ist äußerst pflegeleicht
  3. die versiegelte Fläche wird „entsiegelt“
  4. es gibt jede Menge zu essen.

Anstatt also versiegelte Flächen rückzubauen um an deren Stelle Beete anzulegen, was schwerste körperliche Arbeit ist und jede Menge Transport bedingt kann das Beet einfach auf der Fläche angelegt werden. Und hat zusätzlich den Vorteil des Wärmespeichers.
Das Wachstum der Pflanzen ist außerordentlich gut!
Die Konstruktion speichert Wasser an sich schon sehr gut und hat zusätzlich noch einen Bewässerungsschlauch eingearbeitet. Die dicke Mulchschicht bewahrt vor Austrocknung und läßt kaum Beikreuter aufkommen. Kommen sie trotzdem sind sie ganz leicht auszureißen und werden dem Mulch hinzugefügt.
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Für Regenwürmer ist ein Beet dieser Art ein Paradies und es haben sich in kürzester Zeit Ohrenschlürfer, diverse Spinnen und Erdkröten eingefunden.
Kurzum: Ein Beet dieser Art ist eine gute Sache!

Das Feld

Das Leben von Masanobu Fukuoka hat Emilia Hazelip in ihrem gärtnerischen Tun inspiriert und beiden gemeinsam ist es zu verdanken, daß heuer auf den systains – Latifundien das Leben sprießt und gedeiht.

feld

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht nach allzu viel aussieht grenzt es dennoch an ein Wunder. Weil, das heurige Jahr bescherte Spätfrost, 3 x Hagel, eine recht beeindruckende Überschwemmung und Schneckeninvasionen mit einhergehender anhaltender Trockenheit. Trockenheit die so trocken ist, daß das Gras verbrannte (etwas für das Waldviertel unübliches) und der nackten Erde Risse bescherte das man glauben könnte in Afrika zu sein. Oder im Marchfeld.
Die Umstände summiert ergeben das Wunder.

gurke

Für das erste Jahr ist das Experiment trotzdem ein Erfolg denn: Das Feld nährt bereits mehr als eine Person.

Nackte Erde ist des Wassers Tod
Die Mulchschicht spendet Leben. Trotz der sengenden Hitze blieb die Erde unter der Mulchschicht recht lange feucht, verhärtet ist sie nach wie vor nicht. Und das nach 6 Wochen himmlischer Glut ohne nennenswerten Regen. Das ist sehr beeindruckend zu erleben! Weiters beeindruckt die Fauna des Feldes – beim nächtlichen Schneckenklauben sind sich mondende Regenwürmer, Ohrschlürfer, Erdkröten, Frösche, Grillen und Spinnen zu beobachten. Und zwar in großer Zahl! Es hat sich ein Habitat gebildet, ein erfreulicher Mikrokosmos. Und die Nacktschnecken gaben Anlaß zur Entwicklung meditativer Gleichmut.
Die Wildpflanzen, vulgo Unkraut blieben weitgehend aus, im Vorjahr war um diese Zeit das Feld bereits wieder Wiese und die Jungpflanzen waren den „Kräutleins“ hoffnungslos unterlegen. Heuer ist ein beiläufiges Zupfen ausreichend wodurch das Kraut zeitgleich zum Mulch wird und den Kreislauf festigt. Sichtlich lebt es sich gut auf dem Feld.

Das ist der Zeitpunkt um Emilia, in entzückend spanisch / französischem Englisch, erzählen zu lassen:

Im Unterschied zu Emilias Anleitung wurde die Kartonschicht bis auf die Wege wieder entfernt. Zwar war sie zu Beginn angebracht worden, bewährt aber hat sie sich aber nicht. D.h. bewährt hat sie sich schon: Für die Nacktschnecken. Nachdem dieses Refugium entdeckt und entfernt war konnte die spanische Invasion eingedämmt werden. Ohne den Karton hat nun auch die Direktsaat erfreulich gut zu wachsen begonnen: Karotten, rote Rüben, Borretsch, Ringelblumen, Radieschen … wachsen, daß es eine Freude ist.
Das ist soweit der Status.

hut

Rosen vermehren

Eine schrecklich einfache Sache!
Die verblühte Rose auf ca. 30cm abschneiden…
1

… Blüte, Stacheln und das Laub bis auf 2-3 Blätter entfernen…

2

… und in einen Blumentopf stecken.
Die Erde feucht halten und nicht in die pralle Sonne stellen – was aber irgendwie eh klar sein sollte.

3

Ca. 1/3 der Rosen kommt durch daher 3 Stecklinge pro Topf.Nach ein paar Monaten können die Rosen verpflanzt werden.
Mehr isses nicht – gutes Gelingen & viel Freude

Bio versus „konventionell“

Wenn wir konventionelle und biologische Landwirtschaft vergleichen finden wir kaum Unterschiede. Der Einsatz von Maschinen und Energieaufwand ist derSelbe. Es gibt keine Bio-Traktoren und gleich in welcher Art Landwirtschaft Diesel verwendet wird, Diesel ist Diesel. Der Aufwand an Arbeit ist, da auf die gleiche Art und Weise gewirtschaftet wird, praktisch ident. Ein Bio-Landwirt verbringt ähnlich viel Zeit im Traktor, im Stall oder sonst wo.

Der wahrscheinlichste Unterschied zwischen den beiden Landwirtschaftsformen ist die Giftigkeit. Wahrscheinlich ist biologische Landwirtschaft weniger giftig. Konventionelle Landwirtschaft hat nach 3 – 4 Generationen praktischer Anwendung den historischen Beweis erbracht, daß sie für Mensch und Umwelt = dessen eigener Lebensraum, desaströs ist. Das historische Ergebnis biologischer Landwirtschaft wird in etwa gleich sein. Unterschiede wird es in der Ausdrucksform menschlicher Erkrankungen geben und einer entschleunigten Zerstörung des Ökosystems. Unterm Strich wird das Ökosystem aber weiterhin zerstört und die Menschen bleiben und werden krank. Der Innovationsgehalt biologischer Landwirtschaft ist also sehr gering.

Anzumerken ist, daß die heute biologisch genannte Landwirtschaft nichts mehr mit dem ursprünglichen Gedanken vom organischem Miteinander Mensch : Umwelt gemeinsam hat. Ebenfalls anzumerken ist, daß der Begriff „konventionell“, zu deutsch „üblich, althergebracht“ auf eine organische Landwirtschaft zuträfe. Verwendet wird er aber für die, keine 150 Jahre alte, industrialisierte Form der Landwirschaft.

Das Sitzholz…

… oder die Evolution des Sessels.
Es gibt wenig derart geniale Produkte auf dem Markt.
Genial weil es Körper, Geist und Umfeld, mit allem was darin kreucht und fleucht, gut tut. Das Sitzholz selbst ist entweder ein massives Stück Holz oder eine Kostruktion aus selbigem mit den Maßen ~ 24 x 16 x 8 cm.

Wirkung auf den Mensch

Nicht nur, daß das Sitzholz ein schönes Objekt aus Holz ist, mensch kann auch sehr leicht darauf sitzen. Und zwar mit gerader (Brust)Wirbelsäule. Sitzobjekte mit derartiger Wirkung sind äußerst selten.

Wirkung auf das Umfeld

Die dafür verwendete Holzmenge wächst (in Österreich) in 1/325 (einer dreihundertfünfundzwanzigstel!) sec nach d.h. wenn du 325 Stück davon kaufst braucht der österreichische Wald eine (statistische) Sekunde bis die entnommene Holzmenge nachgewachsen ist. Hinzu kommt der Transport vom Wald zum Sägewerk zu Dir. Eine recht unschlagbare Öko-Bilanz! Selbermachen ist naheliegend, natürlich kann man das Sitzholz auch kaufen.